Die Bedeutung der Tantra-Massage

Komme zu Dir selbst zurück... in Deine Mitte, in Dein Herz

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Der Begriff Tantra entspringt der altindischen Philosophie und bedeutet  soviel wie "Gewebe" oder "miteinander verwoben". Von Unkundigen wird diese Massage manchmal mit Sexpraktiken oder exotischen Orgien verwechselt.

Die von mir durchgeführte Tantra-Massage hat mit diesen Dingen wenig gemein. Teilweise sind die Missverständnisse sicherlich durch die Tatsache erklärbar, dass Tantra die Sexualität des Menschen nicht ausgrenzt. Die Sexualenergie wird im Tantra als die universelle Lebensenergie aufgefasst  und genutzt, um den Menschen wieder in seinen natürlichen energetischen Fluss zu bringen. Während der Massage werden die Körperpartien wieder energetisch miteinander verbunden, "verwoben". Über den Körper werden Seele und Herz berührt. Der Geist kommt zur Ruhe.

Im Tantra feiern wir die Einzigartigkeit und Vollkommenheit des Individuums, befreit von Erwartungen und gesellschaftlichen Konventionen, wie jemand zu sein oder auszusehen hat. Es geht dabei NICHT um Triebbefriedigung oder Verführungskunst. Tantra ist ein heiliger Ort, an dem Du Dich vollkommen fallenlassen darfst. Du erfährst Geborgenheit und Getragensein, erlebst Deine eigenen Sinnlichkeit und Ekstase. Du kommst zurück in Deine Mitte, darfst Dich entspannen und auftanken.

Sexualenergie als universelle Lebensenergie

In unserem Kulturkreis wird das Thema Sexualität  als etwas Spezielles  und schamhaftes wahrgenommen. Als ein Thema, über das die meisten von uns sicher nicht ohne Weiteres mit den Schwiegereltern oder dem Chef sprechen würden.

 Erst recht wird die sexuelle Energie im Alltag selten als Quelle von Kraft, Inspiration und Lebensfreude angesehen. Man verortet sie eher "unter die Bettdecke" -  in eine Paarbeziehung, ins Pornogeschäft oder Bordell. Wenig bekannt ist, dass die Energie aus der Beckenregion die gleiche Energie ist, die als Schöpferkraft kreative und künstlerische Prozesse in Gang setzt- und die auch für den sprichwörtlichen "Flow" im Alltag verantwortlich ist . Vielleicht hast Du schon einmal von Kundalini-Yoga gehört - auch dabei geht es um genau diese Kraft, nur unter einer anderen Bezeichnung. Wenn wir die Energie aus der Beckenregion auf die sexuelle Befriedigung reduzieren, werden wir ihrer kosmischen, transformierenden  Kraft nicht gerecht.

Bringen wir sie wieder zum Fließen, gibt es praktisch keine Grenzen dessen, was sie für uns tun kann. Angefangen von  einer tiefen Entspannung bis hin zum berühmten "Flow", der sich weit über die Massagedauer hinaus in unserem Leben entfalten kann uvm.

Tabu-Zonen

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Die Einteilung des Körpers in "moralische" und "unmoralische" Zonen gibt es im Tantra nicht. Dementsprechend wird bei einer Tantra-Massage keine Körperpartie ausgespart. Jeder Körperzone soll die gleiche Aufmerksamkeit und Hingabe zuteil werden. Die Bezeichnung "Ganzkörpermassage" ist im Tantra also wortwörtlich zu nehmen.

Ebenso wenig wie die Massage den Intimbereich (Lingam bzw. Yoni) diskret ausspart, überhöhen wir den Unterleib in seiner Bedeutung. Es geht bei einer Tantra-Massage NICHT darum,  auf einen sexuellen Höhepunkt hinzuarbeiten. Es geht NICHT darum, Vergnügen zu bescheren, aufreizend oder sexy zu sein, zu spielen, zu verführen, Macht auszuüben oder zu befriedigen. Auch haben Fetische in einer Tantra-Massage nichts zu suchen.

Um von einer Tantra-Massage zu profitieren, die wohltuenden Berührungen in alle Ebenen des Seins vordringen zu lassen, ist es zu aller erst notwendig, die Jagd nach einem Höhepunkt aufzugeben und jegliche Erwartungen vor der Tür des Massageraumes zu lassen. Dies kann nicht oft genug betont werden. Insbesondere Männer sind oft so konditioniert, dass sie bereits dann unter eine Art sexuellen Leistungsdruck geraten, wenn beispielsweise nur die Oberschenkel massiert werden. Sie haben an sich selbst die Erwartung, der eigene Körper müsse unter bestimmten Berührungen auch auf eine bestimmte Weise reagieren. Ferner haben es viele Männer verlernt, ihre eigene Sinnlichkeit jenseits  der Sucht nach schneller Befriedigung und Orgasmus zu erfahren und zu genießen.

! Achtung: Ich biete KEINE Sexdienstleistung und KEIN Happy End an !

Anders als bei einer erotischen Massage ist ein Orgasmus nicht das Ziel einer seriösen Tantramassage. Um gezielt auf einen Höhepunkt hinzuarbeiten, gibt es in jeder Stadt genügend andere Dienstleistungsangebote (Prostitution, Escort, erotische Massage, "Fake-Tantra" etc). Allerdings würde keine seriöse Tantramasseurin eine Erektion unterdrücken oder ihren Klienten dafür verachten, dass sein Körper bestimmte Reaktionen zeigt. Und dazu gehören alle möglichen Reaktionen, auch Zittern oder Weinen. Es ist völlig in Ordnung, wenn sich die im Alltag unterdrückten Emotionen, welche in den Körperpartien gespeichert sind, auf diese Weise lösen.

Wenn Du Dich ohne Erwartungen auf Tantra einlässt, kann die kraftspendende, transformierende Kraft dieser Massage ihre Wirkung am besten entfalten und wird für Dich bis in die Zehenspitzen erlebbar. Doch alles geschieht zu seiner Zeit und nur ohne Erwartungs - und Leistungsdruck!

 

Wichtig!

Bitte beachte, dass es sich bei der von mir durcheführten Tantra-Massage um eine nicht-medizinische Massage handelt. Sie gehört in den Bereich der Wellness-Massagen.

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die von mir durchgeführte Massage keinen Besuch und keine Behandlung durch einen Arzt, Heikpraktiker, Psychologen, professionellen Masseur bzw. Physiotherapeuten ersetzen kann.

Die Tantra-Massage ist keine Therapieform, dennoch kann es sein, dass sie auf die emotionale Ebene einwirkt.

Solltest Du Dich in ärztlicher oder therapeutischer Behandlung befinden, ist es ratsam, gemeinsam mit Deinem Arzt/Therapeuten abzuklären, ob eine Tantra-Massage für Dich infrage kommt.

Grundsätzlich möchten ich all meine Klienten dazu ermutigen, die Verantwortung für das eigene Wohl zu übernehmen. Dazu gehört insbesondere das Respektieren der persönlichen Grenzen.